Sind Risiken bekannt?

Bei der manualmedizinischen Behandlung an den Extremitäten sind derzeit keine, bei der Behandlung an der Wirbelsäule extrem selten Risiken bekannt, die auch bei größter ärztlicher Sorgfalt nicht restlos auszuschließen sind.

Als unangenehme Behandlungsfolgen können vorübergehend auftreten:

muskelkaterähnliche Schmerzen im Nacken und Schulterbereich, gelegentlich leichte Beschwerden an den behandelten Wirbelgelenken und in der Haut, selten auch vorübergehender leichter Schwindel und Kreislaufsymptome. Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten.

Wer behandelt mit diesem Verfahren?

Ärzte, die die Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin/Chirotherapie erworben haben, dürfen diese auf ihrem Praxisschild führen. Bei der für Ihren Wohnort zuständigen Ärztekammer können Sie nach solchen Ärzten fragen.

Physiotherapeuten, die eine spezielle Weiterbildung in der Manuellen Therapie absolviert haben, können Manuelle Therapie auf ärztliche Verordnung durchführen.

Manuelle Therapie wird von den Krankenkassen erstattet.

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